Es gibt Ausnahmen, bei denen die Abdichtung von außen nicht möglich und von innen nicht gewünscht ist - aus räumlichen, wirtschaftlichen oder aus Gründen des Denkmalschutzes. Hier bieten wir eine weitere Möglichkeit: Die Bauwerksvergelung. Per Druckverfahren wird von innen ein fließendes Spezialgel injiziert, das sich außen um den Baukörper herum verfestigt und ihn so zuverlässig gegen Wasser und Salze schützt.

Wasser: ein drückendes Problem

Eines der gravierendsten Probleme beim Bauen ist die Bauwerksabdichtung. Seit es Häuser gibt, leiden sie an den Folgen von zu viel Feuchtigkeit. Als innovativer Dienstleister rund ums Gebäude bietet Getifix in diesem Bereich eine ganze Reihe wirksamer und wirtschaftlicher Lösungen an.

Mit einer klassischen Außenabdichtung oder den verschiedenen Innenabdichtungsmethoden lässt sich im Großteil der Schadensfälle eine trockene, gesunde Bausubstanz erzielen.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Objekte, bei denen wegen der Vorschriften des Denkmalschutzes, aus Kosten- oder weiteren Gründen eine traditionelle Sanierung z. B. durch Beschichtungen weder von außen noch von innen in Frage kommt. Speziell für diese Fälle erweitert das Getifix Netzwerk sein Sanierungsprogramm im Bereich Abdichtung um einen neuen Dienstleistungsbereich: Abdichtungsmaßnahmen mit Gelen (z. B. für die Anwendung bei der Schleierinjektion). Dieses Verfahren setzt innen an, wirkt aber außen und eröffnet dank eines optimierten Injektionsstoffs weitere Möglichkeiten einer effektiven Feuchtesanierung.

 

Wasser und Salze: Natürliche Feinde der Bausubstanz


Für Lebewesen ist Wasser unverzichtbar, für Gebäude hingegen ist es äußerst gefährlich. Drückend, nicht drückend oder als Kondensfeuchte setzt es in Millionen von Alt- und Neubauten zerstörerische Kräfte frei. Ob Putz, Ziegel und Fugenmörtel, Holz, Metall oder Beton: Auf Dauer wird Feuchtigkeit – und ihre Folgeerscheinung Schimmelpilz – mit jedem Material fertig. Was mit Flecken, muffigem Geruch oder kleinen Rissen beginnt, endet nicht selten mit massiven Schäden an der Bausubstanz. Ebenfalls äußerst schädlich wirken sich die im Wasser mitgeführten Salze aus. Sie kristallisieren im Mauerwerk, vergrößern dabei ihr Volumen und führen zu Ausblühungen und Abplatzungen. Prozesse, die zu sinkender Wohnqualität, ungesundem Raumklima und einem deutlichen Wertverlust des Gebäudes führen.


Getifix Abdichtungstechnologien: Sicherheit von außen und innen


Durchfeuchtung und Schimmelpilzbefall erfordern rasches und vor allem zielgerichtetes Handeln – unbedingt auf Basis einer genauen Analyse des Schadensbildes. Denn erst wenn das Problem im Einzelfall und ursächlich erfasst ist, lassen sich wirksame und vor allem effiziente Gegenmaßnahmen einleiten. Den Getifix Experten stehen dazu viel Know-how, viel praktische Erfahrung und neueste Technologie zur Verfügung. Zum Einsatz kommen sowohl "klassische” Abdichtungsmethoden wie die chemische Horizontalsperre und die vertikale Innen- bzw. Außenabdichtung als auch immer wieder neue oder optimierte Verfahren.



Chemische Horizontalsperren - dem Wasser Grenzen setzen


Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk zerstört langfristig Putz, Fugen und Stein, auch oberhalb des Gründungsbereichs. Vor diesem so genannten Kapillareffekt schützt ein horizontal angelegter Gürtel von Bohrkanälen, drucklos oder per Niederdruckinjektage verfüllt. Das eingebrachte Material verdrängt die Feuchtigkeit und verengt die wasserführenden Kapillaren bis in alle Risse und Hohlräume. Die technischen Details, wie z. B. die Abstände und Größe der Bohrlöcher oder die Auswahl des Injektionsstoffs, richten sich nach dem Zustand, nach den verwendeten Baustoffen und nach ihrem Durchfeuchtungsgrad.



Abdichten von außen - Sanierung auf der sicheren Seite


Ebenfalls eine klassische Sanierungsvariante: wirkt sehr zuverlässig, erfordert allerdings die Freilegung des Gebäudes. Es folgt die gründliche Säuberung, das Schließen aller Fugen, das Ausbessern von Fehlstellen sowie der eigentliche Abdichtungsvorgang. Eine Arbeit für Fachleute, denn handwerkliche oder bautechnische Fehler führen unweigerlich zu erneuten Feuchteschäden. Bei der Vorbereitung und jedem weiteren Arbeitsschritt ist deshalb größte Sorgfalt geboten. Exakt verarbeitet, schützt die Außenabdichtung gründlich vor Feuchte, Algen, Fäulnis, Streusalz, Wurzelwuchs und selbst vor drückendem Grundwasser.


Die Vergelung: Wenn´s anderes nicht funktioniert


Viele Objekte können weder mittels einer klassischen Außen- noch durch eine Innenabdichtung saniert werden. Dafür gibt es eine Reihe unterschiedlicher Gründe: bautechnische, chemische, denkmalpflegerische oder natürlich auch wirtschaftliche. Das kann für Wohngebäude, Brücken, Schacht- und Tunnelanlagen genauso gelten wie für Tiefgaragen, Stützmauern, Bauwerke in Hanglagen, Dehnungsfugen gegen Grundwasser oder Anschlussfugen zwischen Alt- und Neubauten. Was ist zu tun, wenn z. B.:

  • nur partielle Abdichtungsstörungen zu beheben sind?
  • Baustoffe nicht feuchtestabil sind?
  • das Bauteil Bewegungen oder Belastungsänderungen ausgesetzt ist?
  • Oberflächen nicht verändert werden sollen (denkmalschutzbedingt oder weil Wände durch Kabel und Rohre verbaut sind)? Überzeugende Antworten bieten hier spezielle Vergelungs-Verfahren:
  • als flächige Abdichtung erdberührter Bauteile (vertikal und horizontal)
  • als partielle Abdichtung (bei Rissen, Hohlstellen, Anschlüssen, Rohrmuffen etc.)
  • zur Hinterschleierung von Dehnungsfugen
  • als Abdichtung von sich bewegenden Rissen (Trennrisse oder Bauteilsetzungen)
  • überall, wo abgedichtete Bauteile nicht zugänglich sind
  • überall, wo eine optische Veränderung der Bauteiloberfläche nicht erlaubt oder gewünscht ist.

Nach den jeweils nötigen Vorarbeiten – allgemeine Prüf- und Schutzmaßnahmen gegen Beschädigung und Verschmutzung, Reinigung der Oberflächen, eventuell Verdämmen offener Fugen – wird das Bauteil mit Injektagestutzen (Packern) durchbohrt. Das per Druckverfahren injizierte Gel bildet von außen eine Abdichtungsebene vor dem eigentlichen Bauteil. Auch das Erdreich um den Baukörper verfestigt sich und erhöht dadurch die Schutzfunktion.



Abdichten von innen - eine nahe liegende Lösung


Häufig ist die Freilegung eines Gebäudes zu teuer oder gar nicht möglich, zum Beispiel in eng bebauten Innenstadtbereichen, bei überbauten Räumen, Teilunterkellerungen, zum Schutz der Außenanlagen oder wegen der Bestimmungen des Denkmalschutzes. Um auch in solchen Fällen wieder für Trockenheit zu sorgen, stehen verschiedene Arten der Innenabdichtung und flankierenden Maßnahmen zur Verfügung:

  • Die horizontale und vertikale Flächenabdichtung, z. B. mit mineralischen Dichtungsschlämmen
  • Die Rissverpressung per Injektage, um feine oder breite Risse in Beton oder Mauerwerk zu schließen
  • Das Aufbringen von Sanierputzen, zur Salzspeicherung, als Kondensationspuffer, als mechanischer Schutz für eine darunter liegende Abdichtungsebene oder der Sanierung bei rein hygroskopischer Feuchte
  • Die Getifix Klimaplatte, wohnbiologisch empfohlenes Dämmmaterial zur Adsorption von Innenfeuchte – gegen Schimmelpilzbefall, für ein dauerhaft gesundes Raumklima
  • Getifix BiArid-System, eine innovative Platte zur Schadsalzsanierung und Kondensationspufferung, sehr effektiv und leicht zu verarbeiten.

 

Getifix Gele - flüssig, fest, flexibel


Gele sind viskoelastische Stoffe, d. h., sie können als Übergangsstadium zwischen Flüssigkeit und elastischen Festkörpern definiert werden. Gerade diese Struktur macht sie im Baubereich vielseitig verwendbar. Gele verfügen durch ihre niedrige Viskosität über ein wasserähnliches Fließverhalten, sind dabei aber wasserundurchlässig und im ausreagierten Zustand froststabil. Sie haften gut auf mineralischen Untergründen und sind chemisch beständig gegen bauübliche Salzlösungen, Kraftstoffe, basische und betonaggressive Flüssigkeiten.

Getifix Gele, hochwertige Gele einer neuen Generation, bewähren sich auf allen üblichen Anwendungsgebieten (wie z. B. Schleier- und Flächeninjektion, Horizontalsperren, Schlauchinjektion, Rissverpressung) durch hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit. Dazu bringen sie nicht nur viele positive Materialeigenschaften wie Formstabilität, Elastizität, Haftungsvermögen und chemische Resistenz mit, sondern sie erfüllen auch die hohen Anforderungen bei Materialprüfungen und Zulassungen in jedem ihrer Anwendungsbereiche. Welches Gel nun mit welcher Technologie beim jeweiligen Objekt zum besten Sanierungsergebnis führt, zeigt sich nach der Analyse des Getifix Experten vor Ort.


Getifix - Kosten sparen durch Kompetenz


Voraussetzung für den Sanierungserfolg im Allgemeinen und für den erfolgreichen Einsatz des Vergelungsverfahrens im Besonderen ist die Wahl des richtigen Bautenschutz-Experten: Als modernes Dienstleistungsunternehmen und Partner des bundesweit renommierten Getifix Netzwerkes möchten wir Ihnen diese Wahl mit einigen guten Argumenten erleichtern:

  • Wir leisten mit einer detaillierten Schadensanalyse fundierte Vorarbeit: So werden Sanierungsfehler vermieden und letztlich Kosten gespart.
  • Wir bauen auf Qualität: Unsere Mitarbeiter sind umfassend geschult, unsere Handwerks-Partner namhafte Fachbetriebe, die ausnahmslos Markenprodukte verarbeiten. Qualitäten, die unsere Kunden und ihre Objekte vor Pfusch am Bau schützen.
  • Durch die einmalige Netzwerkkonzeption erhalten Sie vielmehr das Beste beider Welten: Zum einen die technische Kompetenz und die Leistungsstärke eines System-Dienstleisters mit rund 350 selbstständigen Betrieben in Deutschland. Zum anderen die umfassende Betreuung eines verantwortungsvollen Partners vor Ort, selbstverständlich auch bei kleinen Aufträgen.

 

Abdichten und alles Weitere


Nicht nur in punkto Abdichtung lässt die Bausubstanz häufig zu wünschen übrig. Auch Balkone und Fassaden kommen auf Dauer ohne professionelle Sanierungs- und Pflegemaßnahmen nicht aus. Auch in diesen Bereichen können Sie mit uns rechnen – wir beraten Sie gern.