Nicht nur Menschen, auch Gebäude haben unter Generationskonflikten zu leiden. Ungünstigerweise bringen es bei Letzteren oft ausgerechnet Ausbaumaßnahmen an den Tag, wie negativ Alt und Neu aufeinander reagieren. Durch die Verbindung künstlicher und natürlicher Baustoffe oder bei der Kombination moderner Heizungssysteme und Wärmeschutzverglasungen mit unbehandelten Außenwänden gerät dasRaumklima häufig aus den Fugen; anstelle der Wohnqualität erhöhen sich Tauwasserniederschlag und Schimmelpilzgefahr. Damit die Investitionen Besitzern und Bewohnern wirklich zum Vorteil gereichen, sind also flankierende Maßnahmen erforderlich, zum Beispiel in Form eines Wärmedämmverbundsystems, nach der altbekannten Bauformel »Besser außen als innen«. Aber hier setzt der Denkmalschutz dem Wärmeschutz oft Grenzen. Um der architektonischen Gleichmacherei in den Stadtbildern entgegenzuwirken, verhindert man sinnvollerweise, wertvolle historische Bausubstanz hinter »modernen« Fassaden zu verstecken. Wo eine Veränderung der äußeren Optik nicht möglich oder nicht wünschenswert ist, muß die Verbesserung eben von innen kommen. Hier bietet sich die Getifix Klimaplatte als in jeder Hinsicht vorteilhafte Lösung an.
Die Getifix Klimaplatte: Natürlich vorteilhaft
Die leichte, raumsparend schmale Platte kommt ganz ohne Biozide, FCKW- oder Mineralfaserzusätze aus. Sie besteht aus Calciumsilikat, einem Natur-Rohstoff aus so gut wie unerschöpflichen Ressourcen. Zur Verstärkung dient Zellulose, gewonnen aus Hölzern, die ausschließlich regenerativem Anbau entstammen. Aufgrund dieser natürlichen Basis fördert die Klimaplatte alle guten Eigenschaften anderer natürlicher Baustoffe (Holz, Ziegel, Sandstein etc.) ebenso wie das menschliche Wohlbefinden - das attestiert auch das bereits 1995 erteilte Prüfsiegel »Wohnbiologisch empfohlen« des renommierten Baubiologischen Instituts Rosenheim. Das neue Dämmaterial der Klasse A1 nach DIN 4102 verbessert durch seine Nichtbrennbarkeit den Brandschutz und ist zudem leicht zu verarbeiten. Die Klimaplatte wiegt nicht viel, läßt sich großflächig und fugenlos verlegen und ist im System bereits nach 24 Stunden zu überarbeiten, z. B. mit einer Farb- oder Strukturbeschichtung, oder auch mit einer leichten Tapete.
Meßbar besser
Der wichtigste Grund für die zunehmend häufige Verwendung der mikroporösen Klimaplatte liegt aber in der Fähigkeit, mit Innenfeuchte fertig zu werden, die durch Atemluft, Kochen, Waschen etc. entsteht. Das 2½ fache des Eigengewichts an Wasser kann die Platte absorbieren und bei Belüftung gezielt wieder abgeben; ohne Spannung, Fugenveränderungen oder Verlust an Formstabilität. Diese Eigenschaften sind mittlerweile in der Theorie und Praxis wissenschaftlich exakt meß- und beweisbar. Mit Hilfe eines am Institut für Bauklimatik der TU Dresden entwickelten Computerprogramms lassen sich Wärme verlauf sowie Feuchteverteilung in kapillaraktiven Baustoffen exakt darstellen. Eine wertvolle Hilfe, um Oberflächentemperaturen sowie den Dämmbedarf präzise zu bestimmen, vor allem in Problembereichen und bei Wärmebrücken*. Während umfangreicher Untersuchungen an einem etwa 100 Jahre alten Gründerzeithaus in Dresden konnte nachgewiesen werden, dass sich durch die Innendämmung mit einer 30 mm dicken Klimaplatte der u-Wert** der Außenwand von 1,3 W/(m2 K) auf 0,75 W/(m2 K) verbesserte. Infolge dessen sank der Jahresheizwärmeverbrauch von ca. 144 kWk/ (m2) auf 72 kWk/(m2). Wie das Beispiel zeigt, sind mit einer intelligenten Innendämmung eindeutig positive Ergebnisse zu erzielen; sowohl im Hinblick auf die erhöhten Anforderungen des Wärmeschutzes als auch auf eine effektive Schimmelprophylaxe.
* Stoffliche Wärmebrücken: Bereiche mit Materialien unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit, z.B. Wand und Betonsturz über einem Fenster. Ohne Dämmung fließt die Wärme hier schneller ab als an der übrigen Wand. Geometrische Wärmebrücken entstehen an allen Außenwandecken. Durch das ungleiche Verhältnis zwischen Außen- und Innenoberfläche ist im Eckbereich die Oberflächentemperatur zwangsläufig einige Grade niedriger als die der übrigen Wand.
** Der u-Wert (=Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, welche Wärmemenge durch 1m² und 1m Dicke eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von 1k (Kelvin) zwischen innen und außen verlorengeht. Der Wärmedurchgang wird als Transmissionswärmeverlust bezeichnet.


